Die Feindin in mir…

Ich kann nicht schlafen. Es ist alles noch so unwirklich. Ich komme nicht zur Ruhe und ich glaube, ich habe Angst.

Heute ist sie mir wieder gegenüber getreten. Doch diesmal meinte sie es ernst. Sie zückte das Messer, doch ich konnte sie mit viel Mühe und Kraft davon abzuhalten, sehr tief in das Fleisch zu schneiden. Meine Beine sackten immer wieder unter mir zusammen, zwischenzeitlich fühlte ich sie nicht mehr, so als wären es nicht meine Gliedmaßen, die da an meinem Unterleib schleifen. Ich spürte den gewaltigen Hass und diesen unersättlichen Groll, den sie mir entgegen brachte. Ich spürte an ihrer Kälte, dass sie fast dazu bereit war, uns beide aus dem Fenster oder vor einen Bus zu stürzen. Und irgendwann wurde alles um mich herum schwarz und ich sah nichts mehr, spürte aber diese Gewaltige Wucht an Energie, die mich erzittern liess. Danach nichts mehr…

Irgendwann kam ich dann wieder zu mir, allerdings müssen es Stunden sein, die mir fehlen…

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Foto: Lea Lichtherz www.facebook.com/lea.lichtherz

To study:

》Mein Therapeut nennt dieses Phänomen Dissoziation bzw. Einen dissoziativen Zustand„.

》Fachärzte würden sagen, es ist ein Merkmal und Symptom einer posttraumatischen Belastungsstörung oder einer Emotional instabilen (Borderline-)       Persönlichkeitstörung.

》Und einige Psychologen behaupten sogar, dass es Vorstufen einer Dissoziativen Identitätsstörung (DIS), vielen auch als „multible Persönlichkeitsstörung“ (was man heute nicht mehr sagt) bekannt, sein könnten.

Fertig ich bin. Sniief.

Tja. Nun lieg ich hier. Meine Augen angeschwollen, mein Bein grün und blau und meine Muskeln so zittrig, als hätte ich 6 ha Pferdekoppel abgeäppelt.

Vielleicht ist da draußen ja jemand, der diesen Zustand von sich kennt. Ich fühle mich so allein. Vielleicht ein wenig ironisch, nicht wahr?

Was soll’s! Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weiter gehen! 💪😙💝

Gute Nacht Welt! ♡

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Ich und ich

Wieder sitze ich in diesem Strudel der Wut und Hilflosigkeit fest. Wie ein dunkler Schleier, der sich in regelmäßigen Abständen um mich hüllt, wenn mal wieder ein Sturm der vielen Herausforderungen und Grenzüberschreitungen aufzieht.

Ich merke, wie ich mich innerlich zurück ziehe, an einen Ort, an dem mich niemand erreichen kann.
Nicht einmal die mir Vertrautesten.                                

An diesem Ort sitze ich dann in einer Ecke und werfe einen Blick durch ein glasig-milchiges Fenster um verzweifelt fest zu stellen, dass ich dort nichts sehe, ausser mich selbst. Meinen Körper gelenkt durch den anderen Teil in mir, der alles dafür tut, zu überleben und zu kämpfen. Auch wenn er es ironischer Weise auf eine durchaus destruktive Art und Weise zu versuchen vermag. Und ich kann nichts tun. Denn seine oder ihre oder meine Gefühlswucht ist so mächtig, dass ich nicht an mich heran komme und zu sehen muss, wie ich mich selberzerstörerisch all meinen Instinkten und Emotionen hingebe.

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„SIEH‘ MICH AN!“
Der andere Teil schafft es nicht. Oder schaffe ich es nicht, den anderen Teil in mir an zusehen?
Doch beruht seine Wut nicht darauf, nicht gesehen zu werden? Würde dieser Teil nicht seinen Frieden finden, wenn ich ihn ansehe und zu ihm sage: „Ich sehe Dich. Und ich sehe deinen Schmerz. Und es ist okay. Du bist trotzdem ein Teil von mir.“

Ich sehe diesen Teil an, wie ich angesehen wurde. Ich vermittle ihm den selben Schmerz, wie es andere getan haben. Vielleicht aus der Wut heraus, dass er mir immer wieder mein negatives Selbstbild und die Schatten dieser Welt vor die Nase hält und sagt: „in deinem Häuschen ist es sicherer.“ 

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Es ist ein anstrengendes Zusammenleben meines Ichs. Aber ich weiß, dass ich auf dem Weg bin zu mehr Harmonie und Frieden ♡

Mein Fotoblog auf Facebook

 

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Ihr Lieben, zur Zeit schlägt mein Herz eher in Richtung Fotografie. Und da Facebook einfach ein wenig schneller zu verarbeiten ist, habe ich mir eine seperate Seite erstellt.

Es würde mich freuen wenn ihr mal vorbei schaut, vlt habt ihr ja noch Tips für mich, gerade unter den Fotointeressierten. 🙂

Sucht mich einfach unter Lea Lichtherz.

 

Ja, jetzt kennt ihr noch einen Namen von mir, auf den ich höre 😉

 

Gute Nacht! ♡

 

 

 

Philosophie und Fotografie #1

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Die Stufen des Lebens

25 Stufen bin ich bereits aufgestiegen. Von hier aus habe ich schon einen Blick über Gipfel und Täler. Ich sehe einen Fluss, der durch ein kleines Dorf, bedeckt vom Schatten der wunderbar glänzenden, mit Schnee bedeckten Berggipfel führt und in einem strahlend grünen Wald endet. Doch bin ich noch nicht am Ziel meines Weges. So warten noch viele, weitere Stufen, die nicht immer stabil und sicher erscheinen. Diese Treppe scheint unendlich, doch ist sie es nicht. Drum halte gelegentlich inne und genieße diese wunderbare Aussicht auf dein Leben.

 

Ein schöner Tag im Freien…

Zur Zeit komme ich einfach nicht wirklich zum Schreiben. Trotzdem möchte ich euch noch schnell ein paar Eindrücke vom heutigen Tag da lassen, bevor’s zu Bett geht. 🙂 Mein Männe und ich hatten beide frei und haben den Nachmittag draußen verbracht.
Und ich habe mich in ganz zauberhafte, super süße Babyzieglein verliebt. 😍

Gute Nacht ihr Lieben! 🌙✌

Klar Schiff – Ahoi ♡

Momentan ist richtig Bewegung bei mir. Ich schaffe es endlich wieder, richtig aktiv zu sein. 🙂

Ich habe neben meinem neuen Job als Nanny, zu Hause mal angefangen klar Schiff zu machen. Die Küche ist nun schon von altem Ballast befreit, in den Schränken ist nun wieder Platz. 😀 Ich sitze Abends gern bei Kerzenlicht dort und auch tagsüber ist sie der schönste Raum, weil sie auf der Sonnenseite  und schön Lichtdurchflutet ist. Also habe ich Wuffs Hundekorb ins Wohnzimmer verfrachtet und an dessen Stelle meinen Schreibtisch gestellt. Hier habe ich Nähmaschine, Nähkram und Mal- und Zeichenutensilien beisammen.

Jetzt sitze ich Abends hier bei Kerzenschein in meinem chilligen Sessel und die Beine auf einen Hocker hoch gelegt und habe es ultra gemütlich mit Tee und Wärmflasche und kann Blog schreiben oder Fotos bearbeiten. 😍
Der Raum strahlt so viel Ruhe aus. Kein Fernseher, keine Klamottenberge… 😂

Wie sieht’s bei euch aus? Wo und wann schreibt ihr am Liebsten?
Bin auf eure Kommentare gespannt!

Liebster Award – die Zweite

Ich wurde doch tatsächlich noch ein zweites mal nominiert – Vielen Dank an die liebe Michi von IchMeinWas Blog! 🙂

Die Regeln und von mir Nominierten findet ihr hier.

Kommen wir gleich zu Michis Fragen an mich:

1. Was ist dein Lieblingstier?

Mein Lieblingstier ist natürlich mein Hund 😉 Aber generell mag ich alle Tiere. Früher hatte ich Pferde, die fehlen mir in meinem Leben sehr.

2. Verwendest du auch Instagram? Wenn ja warum ?

Ja, ich habe einen Instagramaccount. Den verrate ich hier allerdings nicht. Er dient vorallem um mit Freunden und Familie, die überall in Deutschland zerstreut sind, in Kontakt zu sein. So teilen wir Bilder und halten uns auf dem Laufenden. Ich nutze es aber auch um mich mit anderen über Fotografie auszutauschen und neue Werke zu presentieren.

3. Was sind deine Lieblingsthemen über die du gerne schreibst?

Hmm gute Frage. Ein Lieblingsthema gibt’s da nicht. Ich schreibe einfach wonach mir ist. Aber ich finde Themen gut, über die man gut mit anderen debattieren kann. Ich mag es wenn verschiedene Ansichten von verschiedenen Leuten zusammen kommen und man gemeinsam über Gott und die Welt philosophieren kann.

4. Was möchtest du mit deinem Blog erreichen?

Ein Endziel habe ich da nicht. Er ist in erster Linie entstanden um Gefühle und Erfahrungen für mich fest zu halten und über psychische Störungen aufzuklären und den vielen Klischees entgegen zu wirken. Mittlerweile ist der Blog aber auch eine Art Fotobuch, dass gefüllt werden will.

5. 10 Jahre später – siehst du dich dann noch schreiben an deinen Blog?

Puh. 10 Jahre ist eine lange Zeit. Ich weiß es nicht. Aber ich habe schon darüber nachgedacht einen Muttiblog zu eröffnen, wenn ich irgendwann Mama bin. So kann man alles fest halten und sich mit anderen Eltern austauschen. Wer weiß schon was in 10 Jahren ist…

6. Liest du gerne ein Buch oder eher ein E-book? Und warum

Ich lese lieber richtige Bücher. Meine Augen mögen das auch lieber, statt auf den Bildschirm zu starren. Außerdem bin ich in vielen Dingen doch recht „altmodisch“. Ein echtes Buch hat einfach mehr Charme.

7. Was war deine schönste Erfahrung was du in deinem Leben erleben durftest?

Da gibt es einige mehr… Wundervoll war z.B. die Erfahrung mit Pferden, Hunden und meiner Familie auf einem Hof zu leben. Die Zeit war wirklich schön. Im Garten zu sitzen und zu frühstücken, während die Pferde neben mir grasen. Und die unendliche Weite der Natur rundherum.

8. Wie lang dauert es bis du einen Menschen wirklich vertraust?

Das kommt auf den Menschen an. Aber ich würde sagen ich bin eher vorsichtig und brauche schon meine Zeit. Vertrauen waechst mit der Zeit, sowie man einen Menschen mit der Zeit kennen lernt.

9. Was stört/nervt dich auf dieser Welt?

Dieser übertriebene Kapitalismus, der für viel viel Leid verantwortlich ist. Das Konsumverhalten der Leute. Und dass die Menschheit sich immer mehr von den eigenen Wurzeln entfernt und das Umweltbewusstsein bei vielen nicht vorhanden ist.

10. Was wäre dein größter Wunsch für dich selbst?

Mehr Selbstsicherheit.

11. Wie lautet dein Spitzname?

Kathi 😀 und ein paar mehr, je nachdem wer gerade mit mir spricht 😉

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