Vom weißen Kaninchen, dem Künstlerchaoshirn und der Sache mit der Zeit.

Unglaublich. Der Tag hat zu wenig Stunden für mich. Seit dem letzten Eintrag ist nun wieder einige Zeit vergangen. Für mich fühlt es sich allerdings nicht so an. Irgendwie ist mein Zeitgefühl zur Zeit durcheinander. Ich schlafe Nachts, wenn ich Glück habe, etwa vier Stunden. Dann wache ich auf und mein Hirn lacht mich aus. “Denkste. Undrehen und weiter schlafen.“ Dann ist die Nacht vorbei, der Kopf fängt wieder an zu raddern und ich habe soviele grandiose Ideen gleichzeitig, dass ich mich nicht sortiert kriege und dann eben doch nur den Alltagspflichten nach gehe, weil wir sonst im Chaos versinken. Aber zum Glück leben wir in einer Zeit, in der es einem technisch einfach gemacht wird, Ideen fest zu halten. So ist mein Handyspeicher voll mit (Sprach-)Notizen voller Einfälle, die mir unterwegs oder Nachts im Bett im Kopf herum spuken. 

Manchmal bilde ich mir ein ein weißes Kaninchen zu sehen, welches mir ständig hastige Gesten Richtung Uhr zuwirft. Glücklicher Weise habe ich gelernt, mir genügend Pausen am Tag zu gönnen.

Ich habe neue Hobbys gewonnen und verloren gedachte Hobbys wieder aufgenommen. Manchmal hab ich das Gefühl, zu viele Hobbys zu haben. Ich will so viel machen, aber komme zu nichts. 

Aber das sind nun wirklich Problemchen, über die ich mich freue 😉

Und es sind so viele tolle Menschen in der letzten Zeit in mein Leben gestolpert. Wahnsinn! 💗 

Ich bin übrigens total erstaunt dass ich immer wieder neue Leser dazu gewinne und liebe Kommentare und Meinungen hinterlassen werden, obwohl ich hier so selten aktiv bin… Vielen lieben Dank an Euch alle, das gibt mir sehr viel positive Energie. 💟😘 Das motiviert mich total dazu, mir bald endlich mehr Zeit für den Blog zu nehmen. Allerdings weiß ich noch nicht wann, da ich gerade sooo viele Projekte mit anderen kreativen Köpfen zusammen am Laufen habe, dass ich mir erstmal einen Strukturplan für den Rest des Jahres erstellen möchte. Wo dann das Bloggen definitiv seinen festen Platz darin findet. 😉 
Ich hoffe sehr, ich finde die nächsten Tage nochmal Zeit, euch einen kleinen Einblick in meine derzeitigen Projekte geben zu können. Die meisten davon könnten hier super einen Platz bekommen. 

Da ich nun schon von einigen gelesen habe, sie würden gerne mehr Bilder sehen, möchte ich zu guter Letzt ein Portrait von meiner Freundin Daniela mit euch teilen. 💟 Wir hatten so viel Spaß und sie ist einfach nur eine Schönheit.

Guten Morgen, guten Tag oder gute Nacht, wann immer ihr hier gerade vorbei schaut! 🙂 Alles Liebe Euch! 

Ich und ich

Wieder sitze ich in diesem Strudel der Wut und Hilflosigkeit fest. Wie ein dunkler Schleier, der sich in regelmäßigen Abständen um mich hüllt, wenn mal wieder ein Sturm der vielen Herausforderungen und Grenzüberschreitungen aufzieht.

Ich merke, wie ich mich innerlich zurück ziehe, an einen Ort, an dem mich niemand erreichen kann.
Nicht einmal die mir Vertrautesten.                                

An diesem Ort sitze ich dann in einer Ecke und werfe einen Blick durch ein glasig-milchiges Fenster um verzweifelt fest zu stellen, dass ich dort nichts sehe, ausser mich selbst. Meinen Körper gelenkt durch den anderen Teil in mir, der alles dafür tut, zu überleben und zu kämpfen. Auch wenn er es ironischer Weise auf eine durchaus destruktive Art und Weise zu versuchen vermag. Und ich kann nichts tun. Denn seine oder ihre oder meine Gefühlswucht ist so mächtig, dass ich nicht an mich heran komme und zu sehen muss, wie ich mich selberzerstörerisch all meinen Instinkten und Emotionen hingebe.

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„SIEH‘ MICH AN!“
Der andere Teil schafft es nicht. Oder schaffe ich es nicht, den anderen Teil in mir an zusehen?
Doch beruht seine Wut nicht darauf, nicht gesehen zu werden? Würde dieser Teil nicht seinen Frieden finden, wenn ich ihn ansehe und zu ihm sage: „Ich sehe Dich. Und ich sehe deinen Schmerz. Und es ist okay. Du bist trotzdem ein Teil von mir.“

Ich sehe diesen Teil an, wie ich angesehen wurde. Ich vermittle ihm den selben Schmerz, wie es andere getan haben. Vielleicht aus der Wut heraus, dass er mir immer wieder mein negatives Selbstbild und die Schatten dieser Welt vor die Nase hält und sagt: „in deinem Häuschen ist es sicherer.“ 

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Es ist ein anstrengendes Zusammenleben meines Ichs. Aber ich weiß, dass ich auf dem Weg bin zu mehr Harmonie und Frieden ♡

Philosophie und Fotografie #1

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Die Stufen des Lebens

25 Stufen bin ich bereits aufgestiegen. Von hier aus habe ich schon einen Blick über Gipfel und Täler. Ich sehe einen Fluss, der durch ein kleines Dorf, bedeckt vom Schatten der wunderbar glänzenden, mit Schnee bedeckten Berggipfel führt und in einem strahlend grünen Wald endet. Doch bin ich noch nicht am Ziel meines Weges. So warten noch viele, weitere Stufen, die nicht immer stabil und sicher erscheinen. Diese Treppe scheint unendlich, doch ist sie es nicht. Drum halte gelegentlich inne und genieße diese wunderbare Aussicht auf dein Leben.

 

Du wunderbarer, dunkler, stiller Morgen. Und dein Geschenk der Zeit.

Es ist gleich 7.30 Uhr und es ist noch stock duster. Ich mag das ja gerne und dieses Jahr scheint meine Winterdepression Urlaub zu machen, weshalb ich die dunkle Jahreszeit bisher umso mehr genießen kann. Ich mag es außerdem früh aufzustehen. Nicht, dass ich es jeden Tag schaffe um sechs hoch zu kommen. Aber es hält sich gut die Waage. Und heute früh war ich wach und munter. Ich mag diese Stille, wenn das ganze (Mehrfamilien-)Haus noch zu schlafen scheint und kaum Autos draußen zu hören sind.
Ich finde es so gemütlich mich morgens mit meiner Decke auf das Sofa zu kuscheln und den Tag langsam und ruhig kommen zu lassen. So früh am Morgen ist in mir auch alles noch so friedlich. Es erinnert mich vielleicht an Kindheitstage. Adventszeit und Lichter und Stille und Frieden.
Wenn alle noch schlafen und es eine wunderbare Stille herrscht. Die Ruhe vor dem Sturm. Die Zeit der Besinnung, des Nachdenkens, des Spielens, des Kuschelig-machens, des Erwachens und zu sich kommens. Ich mag den dunklen, frühen Morgen. Und ich habe noch so viele Stunden vor mir um alles zu schaffen, was ich möchte. Und das Stressfrei. Denn es ist ja noch früh. Zeit. Zeit ist wohl eines der kostbarsten Güter, die wir haben können.
Mehr Zeit = weniger Stress = weniger Blockaden = mehr Motivation und Kreativität.

Morgen-Impression ♡

Solch ein trauriges Wetter heute. Es ist grau und der Himmel weint ohne Pause. Das Rauschen und Plätschern des Regens hört sich wunderbar an. Die Luft die durch das offene Fenster hinein strömt ist klar und tut gut. Die Vögel lassen sich nicht von ihrem wunderbaren Gesang abhalten. Ich lausche ihnen und bin dankbar. Dankbar dass ich in Frieden leben darf, mich an diesen Dingen erfreuen kann.
Die Bäume lassen immer mehr ihr Blätterkleid nieder, bald sind sie nackt und haben los gelassen vom Mantel des vergangenen Jahres.
Wir sollten es ihnen gleich tun und alles fallen lassen aus vergangenen Tagen. Um im Hier zu sein. Um im Jetzt zu leben. Und um Platz zu schaffen, für neue Begegnungen und Erfahrungen, denen wir klar und gestärkt entgegen treten. Mit Herz und Güte. Und immer dem Wissen im Rücken, dass auf Regen Sonnenschein folgt. ♡

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