Schmerz, mein Begleiter.

Es ist momentan sehr still um diesen Blog.
Das liegt unter anderem daran, dass ich zur Zeit einen Schmerzschub in sämtlichen Gelenken habe. Eine Art rheumatische Schmerzen.
Scheiße! Ich bin sehr absolut frustriert! Es tut einfach nur scheisse weh! Jede kleine Belastung tut weh. Länger als zwei Minuten das Telefon ans Ohr halten? Nix da. Regenschirm halten? Geht nicht. Und das Haus… es warten noch einige Wände darauf, fertig verputzt zu werden. Meine Arbeit kann ich die nächsten zwei Wochen vergessen. Ich hatte ja schon die ganze Zeit Schmerzen in den Handgelenken und Fingern beim Kinderwagen schieben. Aber jetzt geht gar nichts mehr! Sämtliche Gelenke am Körper schmerzen. Es brennt, es sticht, die Muskeln zittern und ich könnte einfach nur heulen.
Jedes Wort ist gerade schmerzhaft zu schreiben.
Eine Herausforderung, diese Grenze zu aktzeptieren. Ich kann nicht, wie ich will. Ich bin richtig gehandicapt. Und der Verdacht auf Rheuma besteht. Meine kleiner Finger sieht ganz anders Heute Abend soll ich zum Arzt. Ich hab richtig Schiss! Aber so richtig! Schiss, weil ich ahne, dass ich wieder ins MRT muss, schiss vor den Naaadeln! <— Spritzenphobie = Panikattacken = Ohoh …
Es bleibt mir nichts anderes übrig als diesen Ist-Zustand zu aktzeptieren. Das Beste draus zu machen. Und auf meine Grenzen zu achten.
Und das bedeutet, dass ich diesen Post jetzt beende, meine Hand fühlt sich ganz taub an…

Leben, warum lässt Du mich nicht zur Ruhe kommen?
Aber ich bin kein Opfer. Ich laufe jetzt zwar langsamer und eventuell auch einen anderen Weg, aber ich bewege mich. Und das zählt für mich.
Mein Therapeut sagt übrigens, dass Rheumatische Erkrankungen und Beschwerden ganz eng im Zusammenhang mit Traumata stehen.
Es kann also jeden treffen, egal ob jung oder alt.

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2 Gedanken zu “Schmerz, mein Begleiter.

  1. Wenn ih Dir nur ein bisschen Schmerz nehmen könnte, ich täte es. Aber (natürlich) vermag ich das nicht. Was ich kann und was ich vion Herzen möchte ist Dir baldige und richtige Besserung zu wünschen. In Dir steckt so viel Potenzial für Lebensfreude, ich will nicht, dass das durch Schmerz, durch Panik, durch sonst irgend so eine leidige Sache, gemindert wird.

    Ich denke an Dich und hoffe, dass Du meine Gedanken spüren kannst und sie Dir ein bisschen gut tun.

    Ganz liebe Grüße an Dich!

    Gefällt 2 Personen

    • Ich danke Dir für deine lieben, aufbauenden Worte! Ich sehe den Schmerz jetzt nicht mehr als Belastung, sondern als Stimme, die mir etwas sagen will. Ich denke bei jedem Schub, löst sich ein Stück Trauma auf und in der letzten Zeit konnte ich glücklicherweise viel verarbeiten.
      Ich ernähre mich jetzt überwiegend basisch und gönne meinem Körper die Zeit und Ruhe, die er braucht.
      Ich wünsche Dir alles Liebe und danke, dass du immer wieder da bist!

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