Ein paar kleine Strategien, etwas Licht ins Dunkle zu lassen. Lerne deinem inneren Pessimisten entgegen zu steuern.

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In der Auseinandersetzung mit der Psychologie des Menschen fällt immer wieder auf, dass er ein Großteil dazu neigt,
eher die negativen Eindrücke wahr zu nehmen. Ist ein Mensch von Ängsten, Selbstzweifeln und/oder Komplexen betroffen,
neigt dieser häufig dazu, eigene als negativ empfundene Eigenschaften und schlimme Erfahrungen zu registrieren, aber seine Achtsamkeit weniger den positiven Dingen, wie z.B. Erfolgserlebnissen oder schönen Erinnerungen zu widmen.

Das ist allerdings eine Übungssache. Die eigene Achtsamkeit kann trainiert werden und es ist möglich zu lernen, seinen inneren Blick immer mehr auch auf die positiven Dinge zu lenken.

Merke: Mit unseren Gedanken lösen wir Gefühle aus. Deshalb versuchen wir durch äußere Anreize wie oben genannt, uns selbst den Weg zu den positiven Gedanken zu erleichtern.

Ich arbeite schon länger an der Thematik „Positives Selbstbild – positives Weltbild“  und möchte euch hier einige kleine und einfache Strategien vorstellen, die dabei helfen können, mehr Positivität in’s Leben zu lassen.

Die schönen Momente/Erfolgserlebnisse sammeln.
Eine Methode ist, in kleinen Sätzen Positiv erlebtes mit Datum festzuhalten und z.B. auf kleinen Zetteln in einem Glas mit Deckel zu sammeln.
Die Sätze können ergänzt werden mit den Gefühlen, die in dem Moment empfunden worden sind. Sobald man merkt, dass man in einer Negativspirale festsitzt und gefühlt vergessen hat, wie schön das Leben ist, können diese durchgelesen werden. Dazu wäre ein positiver Ort sinnvoll, oder man zündet sich eine Kerze an, um eine entspannte Atmosphäre zu schaffen.

Das Auge fühlt mit – Schöne Fotos erfreuen die Seele.
Die Wände können mit positiven Fotos geschmückt werden. Momentaufnahmen von schönen Erinnerungen, von Menschen, die einem gut tun aber auch Fotos von einem selbst, auf dem man sich mag, um drauf schauen zu können und zu sagen: “ Das bin ich.“
Das Gesehene kann Gefühle positiv beeinflussen und neue Verknüpfungen erstellen.

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Einen Veränderungsbericht schreiben – an welchen Stellen habe ich mich bereits weiter entwickelt und mich positiv verändert?
Hierbei wird die Aufmersamkeit auf sich selbst gelenkt und darüber nachgedacht, was früher anders war als heute. Hierbei sind  positiv empfundene Aspekte gemeint.
Z.B. „mit 23 war es für mich noch die Hölle wichtige Telefonate zu führen. Heute ist es zwar noch immer nicht das tollste für mich, aber ich schaffe es ohne Probleme“ oder „Früher fiel es mir schwerer mit anderen in Kontakt zu kommen, heute bin ich gelassener und verfalle bei Fremden nicht mehr in Schockstarre.“
Dieser Bericht hilft dabei, sich einen Überblick zu verschaffen und sich und seine Entwicklung im Ganzen zu sehen.

Sich selbst etwas Gutes tun.
Häufig ist diese negativ-Spirale ein Teufelskreis. Wir fangen an uns zu vernachlässigen aufgrund der Depression und die Depression wird genährt durch unsere Vernachlässigung. Hier gilt es den Teufelskreis zu durchbrechen, indem man sich bewusst etwas Gutes tut. Das kann z.B. ein Frisörbesuch, ein Entspannungsbad oder das Lieblingsgericht sein. Es geht darum sich selbst positiv zu begegnen. Denn meist ist der Tag eher mit Pflichten gefüllt, welche man unter Umständen nicht einmal erfüllen kann, die einen eher schwermütig mit sich selbst begegnen lassen.
Durch immer wiederkehrende Positivbegegnungen mit sich selbst wird quasi der „Selbstachtungskanal“, wie ich ihn mal nenne, aktiviert/erweitert, welcher  einem dabei hilft, sich selbst und die Umwelt nicht nur mit dem Negativen, sondern auch mit dem Positiven zu verknüpfen.

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Es muss nicht immer alles „super special Therapy“ sein. Man kann mit den einfachsten Dingen ein wenig mehr positive Energie in den Alltag einfließen lassen. Die Tips sollen nur als Anregung dienen und müssen nicht für Jeden das Richtige sein. Am besten man setzt sich hin und überlegt, was einem persönlich gut tut, was man unternehmen kann, um sich selbst positiv zu stärken und den Blick auf’s positive zu trainieren.
Denn Fakt ist, wer etwas ändern möchte, muss dies auch WOLLEN. Und wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.

Ich wünsche Allen schöne, erholsame freie Tage und Sonnenschein! 🙂

Alle Fotos in diesem Beitrag sind von mir.
facebook.com/lea.lichtherz

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2 Gedanken zu “Ein paar kleine Strategien, etwas Licht ins Dunkle zu lassen. Lerne deinem inneren Pessimisten entgegen zu steuern.

  1. Hallo Kathi,

    vielen Dank für Deinen Beitrag. Du sprichst da ein Thema an, was leider viel zu selten so angesprochen wird. Dabei ist die Selbstsuggestion wohl eine der besten und einfachsten Möglichkeiten sein Leben positiver zu gestalten. Ich weiß ich muss mir da auch an die eigen Nase packen. Dunkle Gedanken und schlechte Tage kennt wohl jeder von uns. Mir persönlich hat es viel geholfen, dass ich mir immer mal wieder vor dem Spiegel sage wie gut doch alles läuft und wie toll ich eigentlich bin. Mein Selbstwertgefühl hat es auf jeden Fall gut getan und mir viel Kraft gegeben. Mach bitte mit Deinem Blog weiter so. ❤

    Liebe Grüße
    Ellen

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    • Liebe Ellen,

      Ich danke Dir sehr für deine Zeilen und deinen Zuspruch, das bestärkt mich sehr hier weiter zu schreiben. ❤
      Ohja, sich selbst so vor dem Spiegel positiv zu begegnen bewirkt sicher viel, es ist schön, wie man mit der Zeit etwas an Selbstliebe und -Respekt gewinnt. Ich glaube man sollte mit sich selbst so liebevoll umgehen wie mit einem seiner vertrautesten Menschen, was aber doch nicht immer so einfach ist.

      Ich wünsche Dir alles Liebe! 🌻
      Kathi

      Gefällt 1 Person

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