Vorweihnachtlicher Einkaufs-Hunde-Chaos-Stress

Ich habe mich heute vormittag in das Getummel dieser Kleinstadt gewagt, um noch einige Dinge für Schatzis Adventskalender zu besorgen. Den Hundejungen habe ich zu Hause gelassen, weil er sich noch schonen soll und es ohnehin stressig genug für einen von uns ist.
Also alles soweit Hundesicher gemacht (dachte ich zumindest) und los gings Richtung „Konsumwirtschafts-Allee“.
Anfangs war ich noch happy und so richtig in Vorweihnachtsstimmung. Das änderte sich allerdings, als ich im Drogeriemarkt vor einem solcher Foto-Computer stand und eine gefühlte Stunde lang im Menu rum tippte, bis ich endlich die passende Option gefunden hatte. Man war mir plötzlich warm. Es war so unerträglich warm. Stress. verdammt, ist doch kein Wunder wenn jeder zweite Krank ist bei diesem ständigen, von Geschäften inszeniertem Klimawechsel! Was ich genau gekauft habe verrate ich jetzt nicht, weil ich weiß dass mein Liebster hier gerne mal rein schaut 😉

Nach einem Besuch im Supermarkt und etwa zwei Stunden später war ich endlich zuhause. Und wäre am liebsten rückwärts wieder raus gerannt.
Ein einziges Chaos. Überall. Töpfe, die in der Spüle standen, waren im Hundekörbchen. Geschenkpapier auf dem Küchtisch und Tischdecke total zerknittert und verrutscht. Überall Besteck und Geschirr auf dem Boden. Hust. Und dieser Blick. Dieser Hundeblick. Das schlechte Gewissen steht ihm in solchen Situationen förmlich auf der Stirn geschrieben. Er weiß dann nämlich genau, dass er Blödsinn fabriziert hat. Ja. Ich hatte soweit alles Hundesicher gemacht. Ganz genau. Mich überkam ein kleiner Tobsuchtsanfall, mein Stresslevel war durch den Kleinstadtdschungel und das Konsumlabyrinth noch so weit oben, dass mich das echt Fassung gekostet hat. Vor Frust warf ich meinen Haustürschlüssel auf den Boden. Um dann zu entdecken dass ich dusselige Kuh tollpatschige junge Dame meinen so heiß geliebten Schlüsselanhänger zerstört habe, den ich als Kind von meiner geliebten Ur-Omimi bekommen habe. Autsch! Mein Herz weinte, meine Augen weinten, meine Seele schluchzte und ich war am Boden zerstört. Und die Krönung an der Geschichte, seither begleiten mich meine lange nicht gesehenen und auch nicht vermissten Zwangsgedanken wieder. Dieses bescheuerte Magische Denken. Dieses verflixte „Omas Schlüsselanhänger ist kaputt, igendwas stimmt nicht. Hoffentlich gehts ihr gut.“ (Nett ausgedrückt) Runter fahren. Gedanken ablenken.

Ja. Und jetzt sitze ich hier und freue mich, das Chaos gleich beseitigen zu dürfen, das mein Wauz da wieder fabriziert hat. Wie kann ich auch so gemein sein und ihn nicht mit nehmen? 😉 Böses Frauchen.

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Kathi

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